Modifizierte Artikulationsflächen für den Hüftgelenkersatz.pdf

Modifizierte Artikulationsflächen für den Hüftgelenkersatz PDF

Mohamad Tarabolsi

Ein künstliches Hüftgelenk, auch Hüftendoprothese genannt, soll die Einschränkung der Funktionalität eines erkrankten natürlichen Hüftgelenks möglichst aufheben. Da es sich dabei um ein technisches System handelt, ist das Versagen solcher Prothesen vor allem aufgrund von Verschleißvorgängen vorprogrammiert. Kugelkopf und Pfanneneinsatz, die aus Metall, Keramik und Kunststoffen bestehen, sind die Hauptartikulationsflächen (Gleitpaarungen) dieser Systeme und somit die Hauptverursacher von Verschleißpartikeln. Diese führen zu Knochenrückbildung und Prothesenlockerung. Daher bestand das Ziel dieser Untersuchung in der Reduktion des Verschleißvolumens dieser Artikulationsflächen.Um die Anfälligkeit der Metalloberflächen (aufgrund deren relativ geringerer Härte) gegen das Furchen durch harte Partikel, die die Rauhigkeit der Metalloberflächen verschlechtern, zu verringern, wurden Letztere mit härteren Materialien beschichtet. Durch thermisches Spritzen wurde ein Pulver aus sog. amorphen Materialien auf die Metallsubstrate aufgebracht. Dieser Ansatz wurde tribologisch nach einem relativ einfachen Verfahren mit oszillierenden Bewegungen nach ISO 6474 (Ring-on-disc) untersucht und mit den als Standard eingesetzten Materialien verglichen. Der Fokus lag dabei auf dem Verschleißvolumen der verschiedenen Paarungen. Zudem wurde eine Analyse der Partikel des entstandenen Verschleißes bezüglich deren Größe und Geometrie durchgeführt. Als Schmiermedium wurde dabei Kälberserum verwendet.Die amorphen Eigenpaarungen haben einen um die Hälfte geringeren Verschleiß als die Metall-Metall-Paarungen gezeigt. Eine relevante Aussage über die entstandenen Verschleißpartikel lautet, dass deren durchschnittliche Größe hier vor allem im Nanometerbereich lag, was nach Ansicht der Forschung eine erhöhte biologische Aktivität bedeutet.Dieser Ansatz zeigt aus tribologischer Sicht vielversprechende Ergebnisse und stellt somit Alternativen zu den bisherigen Hart-hart-Paarungen dar. Allerdings bedarf es weiterer Untersuchungen bis zum Einsatz beim Patienten.

Künstliches Hüftgelenk: Operationstechniken, Risiken und ...

9.42 MB DATEIGRÖSSE
9783844001198 ISBN
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Sofya Voigtuh

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Mattio Müllers

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Noels Schulzen

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Jason Leghmann

liche Ursache für ein frühes Versa-gen wird v. a. die hohe Aktivität jun-ger Patienten diskutiert. Andererseits ist auch die längere Lebensphase des jungen Patienten, in der eine Lo-ckerung

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Jessica Kolhmann

Der Grund ist, dass der Operateur für die Implantation eines kurzen Schafts weniger gesunden Knochen entfernen muss. Eine Wechselendoprothese hat dagegen meist einen längeren Schaft, damit sie tief und fest im Oberschenkelknochen verankert werden kann. Der Schaft muss tiefer als das „Bett“ der ersten Prothese in den Knochen hineinreichen. Hüft- und Kniegelenkersatz in Deutschland und den USA